Dennoch hast du Zuhause, als ich dir ein Löffel deines Lieblingsbreis vor die Nase hielt, tapfer dein Köpfchen gehoben und gekämpft. Wie auch schon die Wochen davor....
Die ersten beiden Nächte nach der OP habe ich mir um die Ohren geschlagen, in der Mittagspause nach Hause gefahren, immer wieder nach dir geschaut, dir Brei und Karottensaft gegeben, gekuschelt, die gemeinsame Zeit genossen, einfach die Hoffnung nicht aufgegeben.
Gestern dachte ich noch du wärst übern Berg... und heute morgen fand ich dich in deinem Nest eingerollt. Du sahst so friedlich aus... Ich dachte erst du schläfst nur wieder so tief und fest, aber leider hattest du schon dein Seelchen fliegen lassen...
Ich würde noch so gerne so viel schreiben... aber es fällt mir noch zu schwer...
Komme gut an auf der anderen Seite.
Wir vermissen dich.
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